Chronik

1969:

Die KGNO wird von 18 Schülern und 2 Lehrern der NO gegründet. Der LKV spendet dem Verein den Großcanadier „Pirat“.

 

1970:

Die ersten Boote werden selbst gebaut, genauso wie das erste Bootshaus (4 x 12 m).

 

1971: 

Die ersten Auslandsfahrten werden gemacht und an der NO das erste Sportabitur mit Kanufahren. Das zweite Bootshaus wird aus einer Baubaracke errichtet.

 

1975:

Der erste KGNOler schafft die Kenterrolle. Der Mittellandkanal wird ausgebaut und erhält Spundwände. Die Sandbucht vor dem Bootshaus verschwindet.

 

1977:

Die KGNO bekommt zwei ausgediente Baubaracken gespendet. Eine wird als Aufenthaltsbootshaus aufgebaut, die andere später, nach mehrjähriger Lagerung auf dem Bootshausgelände, entsorgt. Wegen explosionsartiger Mitgliedervermehrung gilt für 6 Monate ein Aufnahmestopp.

 

1978:

Das erste Paddelblatt erscheint. Erste Teilnahme von KGNOlern am Wildwasserlehrgang auf der Oberen Oker. Sommerfahrt in Frankreich auf Allier und Loire.

 

1979:

Noch einmal ein kurzer Aufnahmestopp. Erste Zeltversuche einzelner KGNOler im Spätherbst. Beginn der Tagesfahrten im Winterhalbjahr. Erstbefahrung des Fünfecks.

 

1980:

Erste Norddeutschlandrundfahrt (Schunter, Oker, Aller, Weser, Elbe, Elbe-Seitenkanal, Mittellandkanal) und gleichzeitig erste mehrtägige Wanderfahrt im Winterhalbjahr.

 

1981:

Donaufahrt von Ulm bis Wien in den Osterferien. Sommerfahrt auf den Kanälen Ostfrieslands, zweite Wildwasser-Sommerfahrt in die Alpen, Brandungstraining an der Nordsee vor Norderney. Erste mehrtägige Winterfahrt über Silvester auf Leine und Aller. Von nun an finden regelmäßig Winterfahrten statt.

 

1982:

Zwei KGNOler retten einem 9-jährigen Jungen auf der Oberen Oker das Leben. Sommerfahrt auf Allier und Loire.

 

1983:

Osterfahrt auf Ems und ostfriesischen Kanälen, Sommerfahrt nach Finnland ins Saimaseengebiet, WW-Sommerfahrt in die Alpen.

 

1984:

Neubau des zweiten Bootshauses mit Platz für 70 Kajaks an drei Arbeitswochenenden (Materialkosten 2.740 DM). Osterfahrt auf dem Rhein von Karlsruhe bis Emmerich. KGNOler werden in Norwegens Fjorden gesichtet.

 

1985:

Die KGNO führt eine Schunterreinigung durch. Am Ende wird ein großer Müllberg von der Stadt abtransportiert. Die Braunschweiger Zeitung berichtet über die Aktion. Mit einer Fotoausstellung wird der Schunterverlauf von der Quelle bis zur Mündung dokumentiert. Vier KGNOler befahren den Kizilirmak in der Türkei, Herbstfahrt auf der Maas, Winterfahrt auf Werra und Weser.

 

1986:

Fünf KGNOler sind zwei Monate im Gebiet des Inarisees in Nordfinnland unterwegs. Winterfahrt auf der Ems.

 

1987:

Die KGNO bekommt einen Stromanschluss mit Zwischenzähler beim Nachbarn, Herrn Calberlah. Brandungstraining in Dänemark an der Nordsee.

 

1989: 

Neubau des ersten Bootshauses mit zusätzlichem Raum für 20 Kajaks, die zwei Mannschaftscanadier und einen Bootsanhänger. (Gesamtkosten 4.500 DM + mehr als 1000 Arbeitsstunden)

 

1990:

Die KGNO knüpft Verbindungen in die DDR. In den nächsten Jahren werden mit den Magdeburgern vom ESV Lok Magdeburg viele Fahrten zusammen gemacht.

 

1994:

Ein zweiter Mannschaftscanadier „Snert“ und ein gebremster Anhänger werden angeschafft. Für den Anhänger wird am Bootshaus ein Anbau errichtet. 25-jähriges Vereinsjubiläum.

 

1995:

Unser „Öko“-Kompost-Klo löst die Büsche für eventuelle „Geschäfte“ am Bootshaus ab. Die Zufahrt zu unserem und dem Bootshaus des KCJs erhält einen Schotterbelag.

 

1996: 

Es gibt nun ein KGNO-T-Shirt. Die KGNO richtet den ersten KGNO-Fünfeck-Marathon als offizielle Bezirksfahrt aus. Außerdem präsentiert sich die KGNO im Internet mit einer ersten eigenen Homepage.

 

1997:

Ein Basketballkorb wird gespendet und steht seitdem auf dem KGNO-Grundstück.

 

1998: 

Nach einem Jahr Wartezeit sind endlich sechs nagelneue Poloboote da.

 

1999:

Die Anfängermappe wird überarbeitet und neugestaltet.

 

2000:

Die Homepage „www.kgno.de“ wird eingetragen. Aus Spenden wird der neue Canadier „Jule“ finanziert.

 

2001:

Der Vereinsaufkleber präsentiert sich mit neuem Gesicht: Es wurde das Motiv des Vereins-T-Shirts übernommen.

 

2002:

Das Paddelblatt gibt es nun auch in elektronischer Form als pdf-Datei per E-Mail.

 

2003:

Das Aufenthaltsbootshaus wird abgerissen und innerhalb einer Woche komplett neu aufgebaut. Es präsentiert sich nun im Stil schwedischer Holzhäuser.

 

2004:

Der Guru ergänzt die KGNO-Zweierflotte. Die Kanu- und Hausordnung erscheint in überarbeiteter Fassung. Die beiden Bootshäuser haben jetzt elektrisches Licht über eine Solarstromanlage.

 

2005:

Im PH-Bad werden die letzten Kenterrollenkurse durchgeführt, bevor es für immer seine Pforten schließt. Die Vereinsraute für die Giebelwand des Aufenthaltsbootshauses wird neugestaltet.

 

2006:

Vereinseigene Neoprenanzüge in Jugendgrößen erleichtern zukünftige Wildwasseraktionen. Ein Einerkajak namens Nemo wird für 7-9jährige angeschafft. Die Neue Oberschule bezahlt für den AG-Betrieb 6 Schwimmwesten für Jugendliche, die KGNO 6 weitere Schwimmwesten für Kinder. Ab jetzt ist das Tragen von Schwimmwesten beim Anfängertraining Pflicht.

 

2007:

Die Westwand des Bootshauses wird erneuert und im gleichen Stil wie das Aufenthaltsbootshaus gestaltet: Falunrote Bretter und weiße Balken und Türen. Außerdem erhält der Eingangsbereich eine Überdachung. Es wird ein Geräteraum mit separater Tür eingerichtet.

 

2008:

Die Elternhilfe der NO spendiert der KGNO 6 wasserdichte Paddelsäcke, vorwiegend für den Einsatz in der AG geplant, aber auch für Vereinsmitglieder ausleihbar. Nach 3 Jahren Abstinenz geht es wieder zum Kenterrollentraining ins Schwimmbad, nun in Heiligendorf/Wolfsburg.

 

2009: 

Der kleine Bootsanhänger erhält einen neuen Aufbau. Der Ofen ist nach umfangreichen Umbaumaßnahmen wieder zur Befeuerung freigegeben.

 

2010:

Die KGNO wird Jugendmeister im Bezirk Braunschweig. Als offizieller Testverein nimmt sie beim Pilottest des Elektronischen Fahrtenbuchs des DKV in der Saison 2010/11 teil. Unsere beliebte Eski-Flotte wird um den Jugend-Eski „Möhrchen“ erweitert.

 

2011:

Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages mit dem Julius-Spiegelberg-Gymnasium in Vechelde. Künftig finden auch Kanu-Sportkurse dieser Schule auf unserem Vereinsgelände und mit unserem Vereinsmaterial statt. Unsere WW-Flotte bekommt Zuwachs: ein gebrauchter Einer der Marke Riot („Pepper“) und ein neuer Zweier der Marke Jackson („Hot Chili“). Seit der Ausgabe 01/2011 erscheint das PB nun auch in der Druckversion in Farbe. Unser Verein stellt aus seinen Reihen sowohl den LKV-Präsidenten (Albert Emmerich) als auch den 1. LKV-Jugendwart (Anton Förster). Durch die Renaturierung der Schunter südlich des MLK hat sich unser Paddelrevier grundlegend zum Positiven verändert.

 

2012:

Auf Anfrage des Lessinggymnasiums Braunschweig-Wenden im Mai kommt in einem ganz rasanten Tempo eine 3. Schulkooperation zustande. Nun findet bereits an vier Nachmittagen in der Woche ein lebhafter Kanu-Lehrbetrieb an unserem Bootshaus statt. Wir freuen uns über den neuen roten Eski „Feuerblitz“ der Marke Current Design. Unser „Gemütlicher Vereinstag“ mit Kurzpaddeltour auf MLK/Oker und anschließendem Grillen, Buffet und Lagerfeuer war mit 50 Teilnehmern eine unserer größten Vereinstagesfahrten. Nach einer erfolgreichen Spendenaktion konnte der alte Vereinskicker durch einen robusten neuen ersetzt werden. In diesem Jahr überschreitet die Mitgliederzahl die magische Zahl 150 – die KGNO zählt nun zu den „Großvereinen“.

 

2013:

Das Bootshaus hat ein kanalseitiges zweites KGNO-Schild erhalten. Vor Seershausen besteht für DKV-Kanuwanderer auf dem Platz der Marinekameradschaft jetzt wieder für uns eine Zeltmöglichkeit. Das Wanderboot „Seewolf“ und die Kombiboote „Bibibu“ und „Grüne Minna“ werden aus Privatbesitz dem Verein gespendet. Mit der Neuanschaffung „Bordooo“ (Lettmann Maxi Touring) erhält der Verein ein weiteres Wanderboot für vollschlanke Paddler. Die KGNO-Homepage zieht auf einen gebührenpflichtigen Server um. Das Kenterrollentraining findet in diesem Winter erstmalig im Hallenbad Vechelde statt. Im Wanderfahrerwettbewerb ist die KGNO auf Bezirksebene zum 3. Mal in Folge bester Verein in der Kategorie Jugend/Schüler nach gepaddelten Kilometern geworden.

 

2014:

Die Jugendwarte bieten mit der ersten „Kanu-Night“ eine Spiel- und Zeltübernachtungsveranstaltung für die KGNO-Jugend an. Im Mai wird die erste gemeinsam mit der Marinekameradschaft Gorch Fock veranstaltete Kanufahrt auf der Oker von Hillerse bis Seershausen durchgeführt. Der Zufahrtsweg zum Bootshaus erhält eine neue Schotterung. Auf Grund neuer gesetzlicher Bestimmungen (Braunschweiger Vereinbarung nach § 72a SGB VIII) ist für Personen, die in der Vereinsjugendarbeit tätig sind, erstmalig die Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses erforderlich.

2015:

In diesem Jahr stehen zwei Auslandsfahrten auf dem Programm:

    • Über Ostern findet schon fast traditionell die WW-Fahrt an die Ardèche in Vallon Pont D’Arc, Frankreich statt.
    • Mit über 20 Teilnehmern gehörte die Grachtenfahrt in Delft, Niederlande, über Himmelfahrt ganz klar zu der beliebtesten Vereinsfahrt.

Unsere Jugend war in diesem Jahr wieder aktiv:

    • Sie organisierte das diesjährige Jugendleiterbarbecue des LKV Niedersachsen mit 18 Jugendlichen aus ganz Niedersachsen und großem Erfolg auf unserem Vereinsgelände. Die Jugendlichen kommen jährlich zusammen, um sich gegenseitig kennenzulernen und ihre Erfahrungen auszutauschen.
    • Eine Gruppe Jugendlicher fuhr zur Lampionfahrt nach Emden und nahm dort mit viel Spaß an einer Art Kanu-Karneval teil.

Reinder van der Wall übernimmt auf Bundesebene das Amt des DKV-Referenten für den Wanderfahrerwettbewerb. Wegen der allgemeinen Beliebtheit der Seekajaks wird der neue Current Design Caribou „Eisvogel“ angeschafft. Die Ausstattung des Vereinsgeländes wird durch drei Fahrradständerbügel mit Platz für sechs Fahrräder erweitert.

 

2016:

Die Kanujugend Niedersachsen organisiert unter der Leitung von Mareike van der Wall eine Lampionfahrt auf dem Okerumflutgraben. Kajaks und Canadier wurden mit Lichterketten, Laternen, LEDs und anderen Leuchtmitteln verziert. Mit über 80 Teilnehmern bekommt die Oker einen neuen Glanz verpasst und funkelt in allen Farben. Wegen der großen Beliebtheit unseres Seekajaks „Eisvogel“ gibt es eine große Spendenaktion für ein Schwesterschiff. Mitte 2016 ist es dann soweit und es kann nach Abstimmung per Mail auf den Namen „Kolibri“ getauft werden. In der Bezirkswertung in der Klasse Jugend/Schüler liegt die KGNO nach den gefahrenen Kilometern zum wiederholten Mal auf dem 1. Platz.

 

2017:

Mitte Februar wird in das Bootshaus eingebrochen. Ein Fenster und ein Schrank werden aufgehebelt. Entwendet wird nichts. Nur das Fenster muss ausgetauscht werden. Ende 2017 läuft der 30-jährige Pachtvertrag für das Bootshausgelände mit der Stadt Braunschweig aus, der sich nun von Jahr zu Jahr verlängert. Für die Planungssicherheit wird wieder ein langfristiger Vertrag angestrebt. Bei der Jahreshauptversammlung werden erstmals Pläne vorgestellt, das Bootshausgelände Richtung KCJ und Normannia zu erweitern, um Platz für einen zusätzlichen Bootslagerschuppen zu bekommen und die bereits als Parkplatz genutzte Fläche für die KGNO zu sichern. Der von der KGNO angebotene WW-Wochenend-Workshop auf der Innerste an der Bischofsmühle in Hildesheim findet mit 21 Teilnehmern, darunter vier Gästen aus Osnabrück und Magdeburg, guten Zuspruch. 4 Doppelpaddel und 4 WW-Boote, die die Namen „Orange“, „KetchUp“, „Hell-Sinki“ und „Wörbelstorm“ bekommen, werden angeschafft. Über Ostern findet eine Wanderfahrt auf der Elbe von Bad Schandau bis Schönebeck statt. Danach geht es über Himmelfahrt, wie bereits 2015, nach Delft in die Niederlande. Anfang Oktober fahren 13 KGNOler auf der Gauja in Lettland.

 

2018:

Über Ostern finden zwei Vereinsfahrten parallel statt, ein Standlager an der Ardèche für die Wildwasserfahrer und eine Wanderfahrt von Schwerin über die Müritz-Elde-Wasserstraße zur Müritz. Im Herbst geht es mit einer Gruppe nach Polen auf die Krutynia und die Masurischen Seenplatte. Zwei neue Seekajaks werden angeschafft, die „Rote Socke“ und das „Zitrönchen“. Ausgemustert wurde unser Veteran, der Speedy, ein Wildwasserzweier. Ende 2018 wird ein neuer Pachtvertrag für das Bootshausgelände mit der Stadt Braunschweig für 15 Jahre abgeschlossen mit der Option, den Vertrag um weitere 5 Jahre zu verlängern. Mit dem neuen Vertrag wird das Gelände wie 2017 geplant erweitert. Im Oktober wird auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eine neue Satzung beschlossen. Dies ist nötig geworden, weil im Mai eine neue Datenschutzgrundverordnung in Kraft getreten ist. In diesem Zusammenhang wird die ganze Satzung sowie die Geschäftsordnung für den erweiterten Vorstand überarbeitet.

 

2019:

Die KGNO feiert ihr 50jähriges Vereinsjubiläum mit einem großen Sommerfest am Bootshaus. Unter den offiziellen Gästen besuchten uns auch der Braunschweiger Oberbürgermeister Hr. Markurth und verschiedene Vertreter anderer Braunschweiger Kanuvereine. Neben den aktiven Mitgliedern sind auch viele „Ehemalige“ der Einladung gefolgt. Die gesamte Paddelleistung der Vereinsmitglieder übersteigt in diesem Jahr die Kilometerzahl von 1.000.000 km.

 

2020:

Die Corona-Pandemie hat die KGNO fest im Griff. Auch wenn die Vereinsmitglieder noch von schweren Erkrankungen verschont bleiben, müssen die Vereinsaktivitäten doch entsprechend der jeweils gültigen Corona-Verordnungen stark eingeschränkt werden. Es wird ein Hygienekonzept entwickelt, welches die Nutzung des Bootshauses und von Vereinsmaterial regelt. Erst im Spätsommer/Herbst können unter Auflagen wieder einzelne Tagesfahrten sowie in den Herbstferien ein Standlager in Mecklenburg organisiert werden.