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Kanu-Polo-Turnier in Göttingen (am 16. März)

Nun war es also soweit, das Kanu-Polo Turnier in Göttingen stand bevor. Für uns war es das erste Turnier als richtige KGNO-Mannschaft (24-Stunden-Schwimmen zählen wir jetzt mal nicht).

Die Stimmung vor dem Turnier war unterschiedlich; sie ging von meganervös (z.B. ich mit einem Pulsschlag von 144) bis ganz cool-lässig (z.B. Kai); einige strotzten vor Optimismus (der sich legte, als die ersten Mannschaften unserer Spielgruppe spielten), andere meinten, sie wären froh, wenn sie das Turnier überhaupt überleben würden.

Wir starteten in der Altersklasse 3 (10. Klasse und gymnasiale Oberstufe) unter den Anfängern und hatten unser erstes Spiel gegen 1600 gegen eine Waldorf-Schule aus Göttingen. Unser Debut-Spiel verlief auch ziemlich gut, wir schrubbten die Gegner mit 4:0; Moritz und Kai waren die Helden des Spiels.

Die Stimmung anschließend war leicht euphorisch, den letzten Platz konnten wir jetzt wohl kaum belegen.

Eine Stunde später mußten wir gegen Neustadt spielen und dieses Spiel verlief nicht so einfach, wie das davor. Unsere Gegner konnten mit den Booten, den Paddeln und dem Ball schon etwas anfangen, trotzdem hielten wir uns tapfer (dank JHP, unserem Torhüterchamp), wir hatten auch immerhin mehr Torchancen als die Neustädter. Im Endeffekt blieb es beim 0:0 und wir konnten uns jetzt 3 Stunden bis zum nächsten Spiel vergnügen.

Während sich die Jungen auf die Suche nach McDonalds machten, blieben Britta, Marcel und ich da und guckten uns die Spiele an. Nebenbei stellten wir auch unsere Fähigkeit im Anfeuern unter Beweis, das Anfeuern kam dem KCJ + Corinna sehr zugute, und wir waren dann doch sehr froh, daß wir in der Anfängerklasse spielten, in der Fortgeschrittenen wären wir mit Sicherheit untergegangen.

Während der Wartezeit stellte sich dann auch heraus, daß wir Gruppenerster waren, die 6 Mannschaften in unserer Kategorie wurden in zwei Gruppen geteilt. Deshalb hatten wir auch nur zwei "Gruppenspiele". Die Nervosität stieg wieder, unser nächstes Duell mußten wir gegen den Zweiten aus der 1. Gruppe bestreiten: Bad Harzburg.

Zuerst war es chaotisch, dann stand es 1:1 und dann folgte in den letzten 10 Sekunden ein "megaharter" Ball, den der Torwart eigentlich hätte halten können, er hatte bloß nicht damit gerechnet, daß dieser Ball das Tor überhaupt erreicht. Ich bin immer noch stolz auf mein erstes Kanu-Pollo-Tor, zumal wir dieses Spiel dann mit 2:1 gewannen und somit den zweiten Platz schon sicher hatten. Das Spiel um Platz 1 fand erst gegen 2230 statt, und die Zeit bis dahin vertrieben wir uns mit Kreuzworträtseln, durch die Gegend spacken und den anderen Mannschaften zuzugucken. Wir waren sowieso schon stolz wie Oskar auf uns und unsere Leistungen, eigentlich hatte auch niemand so richtig damit gerechnet, so gut abzuschneiden (auch nicht die Optimisten!) Dafür daß wir erst seit einem guten halben Jahr Polo spielen und vor allem jetzt den Winter über nur 3x Training im Heidberg-Bad hatten, haben wir doch ziemlich gut gespielt.

Vor dem Endspiel war die Mannschaft relativ locker, unser Gegner hieß Nordhorn und war Gruppenerster der 1. Gruppe. Das Spiel war hart und ruppig (für Anfänger !) und leider hatte ein Nordhorner Glück mal unser Tor treffen zu dürfen, bei diesem einen Tor blieb es auch, wir verloren mit 0:1.

Natürlich waren wir anfangs etwas enttäuscht, aber unser Stolz und unsere Freude über den zweiten Platz von 6 Mannschaften kehrte ziemlich schnell wieder.

Gegen 100 war alles zu Ende und wir konnten uns auf die Autos verteilen. So eine ruhige Rückfahrt hatten wir lange nicht mehr gehabt und ich war heilfroh, als ich endlich im Bett lag.

Ich denke, dieses Turnier hat gezeigt, daß wir doch schon ein bißchen was in Sachen Kanu-Polo gelernt haben und auch die Stimmung und das Verhalten der Mannschaft betrachtend, wird die Polo-Euphorie noch andauern; im Frühling wird wieder angefangen, fleißig zu trainieren. -Vielen Dank auch noch mal im Namen der gesamten Polo-Mannschaft an Corinna für das Organisieren und Fahren, genauso wie an Thies fürs Fahren und an den KCJ, dafür daß wir ihre Ausrüstung mitbenutzen durften.

Die erfolgreiche Mannschaft: Jan-Hendrik Probst, Kai Grabow, Dirk Niemann, Moritz Cosmann, Marcel Lancelle, Britta Frankenfeld und Stefanie Jarzina.

Erbse

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