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Die Dreieck-Kursfahrt oder 3 Irre alleine unterwegs!

Am Dienstag, dem 26.9.95 beschloß der diesjährige Kanu-Kurs von Herrn Brasche, das Dreieck zu fahren. Das Wetter war eigentlich nicht so richtig gut, es nieselte, zwischendurch gab es kleinere Schauer.

Noch bevor wir losfuhren, jammerten schon die ersten rum, weil es regnete ja und es war ja auch sooo kalt. Naja, trotz allem fuhren wir los. Doch je weiter wir kamen, desto mehr verstärkte sich der Wunsch nach umkehren. So kamís, daß der Kurs auf der Schunter umdrehte (diese Luschen!), nur Lars, Marcel und ich blieben tapfer - und fuhren weiter. Anfangs war ja auch alles in Ordnung. Es fing zwar an, stärker zu regnen, aber echten Kanuten macht sowas ja nichts aus. Da die Zeit drängte, waren längere Pausen zwischendurch nicht drin, schließlich hatten wir nur drei Stunden Zeit, bevor es dunkel wurde. Dort, wo die Schunter in die Oker fließt, beschlossen Marcel und ich zu tauschen, von da an fuhr Marcel im Einer, Lars und ich im Zweier. Das Problem war nur, daß ich überhaupt keine Erfahrung hatte (und auch immer noch nicht habe), einen Zweier zu steuern. So fuhren wir mehr seitwärts, schräg, rückwärts als vorwärts. Marcel hatte sich schon mehr oder weniger von uns verabschiedet und verschwand bald aus der Sichtweite. Damit tauchte ein zweites Problem auf, als die Oker sich plötzlich teilte. Wo lang denn nun jetzt? Wir entschieden uns für rechts und kamen bald darauf an ein Wehr. Zwar war uns bekannt, daß es auf der zubefahrenden Okerstrecke ein Wehr gab, aber ob damit auch das gemeint war? Wir tauschten dann erstmal die Plätze, dieser Tausch erwies sich als clever, von da an fuhren wir wieder mehr geradeaus. Mittlerweile waren Lars und ich so ziemlich gänzlich durchnässt und durchgefroren - und am verzweifeln. Was ist, wenn der Weg falsch ist, keine Menschenseele in der Nähe, in zwei Stunden wird es dunkel... Doch plötzlich eine Gestalt an einer Brücke: Marcel!!!

Er hatte vermutet, daß wir wüßten, wo es lang geht, das dachte ich auch, schließlich bin ich das Dreieck ja auch schon mal gefahren, konnte mich jedoch nicht an diese Flußabzweigung erinnern. Naja, immerhin hatten wir uns wieder getroffen und fuhren das letzte Okerstück zusammen.

Auf dem MLK düste uns Marcel schon wieder davon, schaffte er es doch, auf einer Welle mitzureiten, wozu Lars und ich unfähig waren. Bei leichter Dämmerung erreichten wir durchgefroren, durchnässt und hungrig das Bootshaus. Marcel fuhr dann bei strömendem Regen noch mit dem Rad nach Hause, er hätte ja auch mit dem Auto nach Hause gefahren werden können, was Lars und ich doch bevorzugten.

Erbse

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