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Dreieck - Allerkanal, Elbe-Seiten-Kanal, Aller

Beim vorläufig letzen Eskimotieren verabredete ich mich mit Oli, um den nächsten Tag, dem 26.3., zu paddeln. Es war viel Wind und Regen vorrausgesagt, doch danach sah es an dem Tag nicht aus. Diesmal trafen wir uns erst um 9 Uhr, trotzdem konnten wir wegen der Zeitumstellung nicht länger schlafen. Oliís erster Vorschlag gefiel mir nicht so gut, weil ich dann wieder ca. zwei Stunden auf Oli hätte warten müssen, während er mit dem Fahrrad den Bus geholt hätte. So stimmte ich seinem zweiten zu - es waren zwar ziemlich viele Kilometer für eine normale Sonntagsfahrt, aber bei dem Wetter...

Noch kraftvoll traten wir unsere Fahrt an, nichtahnend, daß wir, wenn wir andersherum gefahren wären, vielleicht eine Stunde schneller gewesen wären. So fuhren wir den Allerkanal im schönsten Sonnenschein, so daß es im Pullover fast etwas warm wurde. Bald hatten wir den ESK erreicht und frühstückten gemütlich und sahen lustigen Hundebesitzern und Reitern zu bevor wir erst das Gepäck und danach den Canadier auf den Schultern 50 Meter bis zur Treppe und auf ihr 12 Meter hoch auf den Damm des ESKs trugen. Dies taten wir, um ganze 1,7 Km auf dem ESK zu paddeln und dort das Boot wieder den Damm runter rutschen zu lassen.

Auf der Aller hatten wir sehr viel Sturm; bei einer Treibpause trieben wir flußaufwärts. Die Sonne verschwand schnell. Nach einigen Stunden auf der Aller machten wir (um 15 Uhr) Mittagspause. Sie fiel wegen der Kälte ziemlich kurz aus, außerdem hatten wir noch nicht einmal die Hälfte unserer Strecke geschafft. Wir überlegten: bis ca. 19 Uhr war es noch hell, danach würde es schnell dunkel werden. Oli war optimistisch und meinte, daß wir bis dahin locker da wären. In dieser Hoffnung fuhren wir weiter, und da fing auch schon der vorhergesagte Dauerregen an, der noch in die Nacht andauerte.

Endlich am Allerkanal angekommen schon ein kleines Problem: in im war so viel Wasser, daß wir die dortige Schwelle nicht hochkamen: also treideln. Bei dieser Gelegenheit kam auch das Wasser endlich durch die Handschuhe. Nach Umschiebung des sich etwas oberhalb befinlichen Wehrs ließ die Fließgeschwindigkeit aufgrund des breiteren Flußbettes etwas nach (so wie beim Antritt der Fahrt). Auch der Wind, der jetzt von hinten kam, war nun im Wald fast weg. Dank eines Eichhörnchens fanden wir zwei relativ neue Alu-Schranken, ca. drei Meter lang. Höchstwahrscheinlich stammten sie von der Baustelle ein wenig oberhalb...

Schließlich kamen wir nach 38 km doch noch an - und Oli behielt Recht: es war zwei Minuten vor sieben.

Marcel

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